DiskursAtlas Antifeminismus: Wiki über antifeministische Narrative und Netzwerke

Trump/Pence Protest, 4-Nov-2017 | Photo by ‚Old White Truck from USA‘ [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons

DiskursAtlas Antifeminismus

Wiki über antifem. Narrative und Netzwerke

http://www.diskursatlas.de

Die Wiederholung von spezifischen Narrativen ist ein zentrales Element in der Ordnung des Diskurses – in dessen Produktion und Verbreitung von Wissen, sowie in dessen Gestaltung von Handlungsmöglichkeiten. Auf Grundlage einer Vielzahl an Äußerungen arbeiten wir daher eine Reihe an Narrativen heraus, und erörtern deren Bedeutung und Geschichte, die dazugehörigen Äußerungen sowie die Verschränkungen mit anderen Narrativen.

Die Narrative finden sich in übergeordneten Diskursthemen, von denen wir acht für relevant halten: „Bevölkerung“, „Geschlecht“, „Sexualität“, „Familie“, „Bildung“, „Arbeit“, „Gleichstellung“, „Gewalt“. Sie bilden zentrale Teilbereiche des Antifeminismus. Zusätzlich identifizieren wir diskursive Ereignisse – z.B. historische Begebenheiten – die zentrale Bezugspunkte oder nachhaltige Brüche innerhalb der Themen markieren. Äußerungen, Narrative, Diskursthemen werden von Menschen transportiert, die wir antifeministische „Akteur*innen“ nennen, welche sich Erzählungen untereinander teilen, diese verketten und koalieren – und somit wichtigen Träger*innen des Diskurses werden.

http://www.diskursatlas.de

WDR

„Antifeminismus bedeutet, dass man gegen die Interessen der FrauenBewegung, aber auch gegen die Interessen der Schwulen- und LesbenBewegung aktiv wird.“

Andreas Kemper

Der „Diskursatlas Antifeminismus“ will ein differenziertes Verständnis von Geschlecht und Sexualität: keine repressiven Geschlechterrollen oder Akzeptanz sexueller Orientierungen. Andres Kemper ist der Initiator.

TAZ

Die Agent*in ist reaktiviert

Das Antifeminismus-Lexikon Agent*in ist zurück. Diesmal unter dem neuen Namen Diskursatlas – und ohne die Heinrich-Böll-Stiftung.

„Außerdem will das Wiki dieses Mal klarer machen, dass es nicht als geschlossenes Konzept online geht. Während bei der Agent*in von Anfang an 430 Artikel im Netz standen, ist der Diskursatlas mit gerade mal 12 Artikeln gestartet. Im Wochentakt kommen nun neue Einträge dazu. Diese Strategie habe der „antifeministischen Reaktion den Wind aus den Segeln genommen“, sagt der Autor, Soziologe und Antifeminismus-Experte Andreas Kemper der taz. Aufgrund der massiven Bedrohungen beim letzten Mal geht das Diskursatlas-Team diesmal zunächst nur mit einem – Kempers – Klarnamen an die Öffentlichkeit. Aber wie der Diskursatlas selbst, hieß es, wachse derzeit auch das Team der MitarbeiterInnen.“

Frankfurter Rundschau

Wo sich „linksversifft“ und „Homolobby“ treffen

Von der „Frühsexualisierung“ bis zum „Genderwahn“: Der Soziologe Andreas Kemper spricht über Diskurskoalitionen von rechten Katholiken mit der Moon-Sekte und den Versuch, online aufzuklären.

„Wir befassen uns intensiv mit der Sprache des Antifeminismus, mit antifeministischen Diskursthemen, wie sie sich in Narrativen wie „Frühsexualisierung“, „Homolobby“, „Keimzelle der Nation“, „Genderwahn“ usw. finden. Mit dem Wiki können wir die Verkettungen wie in einem Puzzle darstellen und zwar dynamisch wie eine Wetterkarte. Das heißt, wir können sehr zeitnah auf die Veränderungen der sprachlichen Formationen reagieren. Entscheidend sind hier die antifeministischen Diskurskoalitionen, die sich kontinuierlich ändern, denn natürlich sind auch Netzwerke nichts statisches. Der Diskursatlas ist bewusst als ein dynamisches Projekt angelegt, als work-in-progress.“

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