Kick Balls, Change, Step, Clap! | News April 2018

‚Self-portrait with Lace Jabot‘ by Maurice Quentin de La Tour [Public domain], via Wikimedia Commons

MEN’S STUDIES MONTHLY

April 2018

English / Deutsch


ENGLISH


via Reddit


What 'real' men cry like by Maud Fernhout.

Gepostet von Art Enthusiast. am Montag, 12. März 2018

Maud Fernhout

What Real Men Cry Like

„For me crying is not showing your weakness. When I cry, I can accept my feelings and I’m able to continue. It makes me stronger.“

Job (18)

What Real Men Cry Like


Medium

Please Don’t Call Me A Male Feminist

By Zaron Burnett III

„This is why feminism must be something you do, not something you brand yourself.“


Gemma Correll

Social Media Bingo

Write something about feminism on social media. Mark the square when you see the comment. Play alone or with friends. So much fun!

From the ‚Feminist Activity Book‘ by Gemma Correll Hello Giggles


Male Feminists Europe

Stop Fixing the Women

By Robert Franken

„The status bump and leader emergence that resulted from speaking up with ideas only happened for men, not for women.“

But it’s even worse: If a woman fails to fulfill her managerial task, then only the woman is to blame: “She can’t do it” is the usual narrative. Thus, the system is self-fulfilling and at the same time ensures that it can continue to rotate around itself.“


RENO 911! – Drunk Catwalk

DON’T: Drink and drive. DO: Watch this Reno 911! #ComedyTBT.

Gepostet von ComedyTBT am Donnerstag, 15. März 2018

Facebook

Kick Ball, Change, Step, Clap!

DON’T: Drink and drive. DO: Watch this.


Out of K.O.S. (Knowledge of Self)

Black Masculinity, Psychopathology, and Treatment

By Steven Kniffley Jr., Ernest Brown Jr. and Bryan Davis

„Out of K.O.S. (Knowledge of Self): Black Masculinity, Psychopathology, and Treatment provides a comprehensive analysis of the development of racialized masculinity in Black males. This text explores the current theories related to gender development and racial identity development and their impact on the formation and expression of Black masculinity.“

Book On Development Of Masculinity Among Black Males


„The more of your data I gather the more I understand what it means to be human.“

Mr. Data Accumulator Mark ZuckerBorg

Mark Zuckerberg’s Senate Testimony Predictably Led To Memes Galore


The Guardian

The crisis in modern masculinity

By Pankaj Mishra

Luridly retro ideas of what it means to be a man have caused a dangerous rush of testosterone around the world – from Modi’s Hindu supremacism to Trump’s nuclear brinkmanship

„Last month, the Philippines president Rodrigo Duterte told female rebels in his country that “We will not kill you. We will just shoot you in the vagina.”


HuffPost

These Stock Photos Show Masculinity Is More Than Biceps And Beer

Discarding gender stereotypes, new collections feature male nurses and stay-at-home dads, along with guys who wear makeup and jewelry.


Time For Love

This is how homophobia feels in 2018.

Gepostet von BBC The Social am Montag, 9. April 2018


DEUTSCH


Zeit

Der bedrohte Mann

Von Jens Jessen

Seit einem halben Jahr tobt die #MeToo-Debatte. Es geht dabei längst nicht mehr um Gleichberechtigung, sondern um den Triumph eines totalitären Feminismus.

Meedia

„Triumph eines totalitären Feminismus“

Der Wirbel um die Zeit-Titelgeschichte von Jens Jessen über #MeToo und den schwachen Mann.

Zeit

Mann irrt

Von Bernd Ulrich

Wen die moralische Zumutung des Feminismus stört, der sollte über sein Bild von Männlichkeit nachdenken. Eine Entgegnung auf die Titelgeschichte „Schäm dich, Mann!“ von Jens Jessen

Spiegel

Der Reichsbürger der #MeToo-Bewegung

Von Margarete Stokowski

Nach den weinerlichen Ausführungen von Jens Jessen in der „Zeit“ muss keiner mehr Angst haben, der Peinlichste in der #MeToo-Debatte zu sein. Der Journalist hat der Emanzipation deshalb sogar einen Gefallen getan.

Radio Eins

Ein geknickter, nackter Mann

… auf dem Titel der Wochenzeitung DIE ZEIT, daneben die Schlagzeile „Schäm dich, Mann“. Der Journalist Jens Jessen schreibt sich einen Wutausbruch von der Seele und rechnet mit der #MeToo-Debatte ab.

Freitag

Opa erzählt vom Krieg

Jens Jessen hat in der Zeit einen bösen Text über Frauen geschrieben. Simone Schmollack antwortet ihm

„Aber ich kann Sie beruhigen, lieber Jens Jessen, es wird weder einen Frauenaufstand geben noch den von ihnen herbeigeschriebenen und befürchteten Hass. Nicht weil Frauen keinen Aufstand könnten oder die besseren Menschen wären – Frauen können hassen, oh ja, sehr tief sogar.

Aber Feministinnen und Feministen haben es nicht nötig, so tief in die Grabenkiste zu greifen, wie Sie das getan haben. Feministinnen und Feministen geht es nicht darum, eine Front aufzumachen und Frauen gegen Männer (oder andersherum) auszuspielen. Sie wollen, dass es Frauen und Männern gleichermaßen gut geht. Das ist zugegeben ein schlichter Satz. In seiner Schlichtheit ist der Satz aber wahr.“

Digitale Tanzformation

Heul doch, Mann! Eine Replik auf Jens Jessen.

Von Robert Franken

„Was der Autor nicht verstanden hat: Schweigen an der richtigen Stelle und Diskursbeiträge mit den passenden Inhalten sind zwei ganz hervorragende Optionen für Männer in der Debatte um #metoo. Dafür brächte es aber die Fähigkeit und den Willen sich das passende Repertoire auch anzueignen.“


Punk is dead?

This is not about punk, it’s about masculinity: „Because if you are going to embody disembodied Western rationality, you need a signifier, and what could be a better signifier of disembodied Western rationality than a garment that at one end is a noose and the other end points to the genitals?“

Michael Kimmel


Süddeutsche

Hilfe, die Soprane kommen!

Von Cathrin Kahlweit

„Doch der Widerstand ist nach wie vor groß, vor allem in reinen Männerklubs. Als der Traveller Club in London, ein Treffpunkt für reisefreudige Diplomaten und Politiker, diskutierte, ob man nicht Botschafterinnen aus dem Ausland mit einer „Ehrenmitgliedschaft“ ausstatten solle, damit sie den Klub betreten dürften, entschied sich die Mehrheit der Mitglieder dagegen.

Danach kam der Vorschlag allgemeiner auf den Tisch: Es werde Zeit, Frauen aufzunehmen. Eine Kolumnistin des Guardian zitiert aus dem Sitzungsprotokoll: In gemischten Klubs, so ein Mitglied, werde die Unterhaltung immer gleich viel langweiliger. Immerhin: Seit Kurzem dürfen Frauen assoziierte Mitglieder sein. Auch zwei der letzten rein männlichen Golfklubs im Königreich in Muirfield und Aberdeen haben sich nun entschieden, Frauen aufzunehmen. Das Votum erfolgte jeweils mit überwältigender Mehrheit. Vielleicht, weil man beim Golfen nicht reden – und nicht singen muss.“


jetzt

Das Männer-Ministerium

… auf sein Äußeres reduziert. Vorzüglich!

„Denn die Stil- und Kleidungskritik wird im politischen Kontext sonst fast immer nur Frauen zuteil. Nur bei ihnen werden Kommentare über Outfits, Frisuren, Sex-Appeal und Äußerlichkeiten gemacht.“


Programm

Gesellschaft Macht Geschlecht – Aktionstage für geschlechtliche und sexuelle Selbstbestimmung

Uni Bielefeld – 21. April bis 28. Mai

Herzlichen dank an Kerstin Eckhof für die Einladung, ich freu mich sehr, dabei zu sein!!

Männerphantasien – Männlichkeit in Serien und Filmen

Vortrag von Christoph May am 26. April im Hörsaal 2, 16:00 bis 18:00

Wie sehen Inszenierungen von Männlichkeit in aktuellen Filmen und Serien aus? Zum einen wird die Darstellung von Männlichkeit als Superhero und Outlaw, als Ex-Bulle, Killer-Maschine oder Testosteron-Prügel untersucht. Stichwort: ‚Körperpanzer‘ (Klaus Theweleit). Zum anderen soll die Inszenierung des kreatürlichen Inneren von Männern als Zombies, Mutanten, Monster und Aliens beleuchtet werden. Drittes Augenmerk richtet sich auf die Psychogeographie hypermaskuliner Phantasielandschaften.

Was genau bedeuten die unzähligen Todessterne, Zombie-Apokalypsen und Alien-Invasionen? Wozu der ewige Body Count? Woher dieser unbändige Glaube an die Technologie, die künstliche Intelligenz oder die virtuelle Welt? Die enorme Bilderflut fiktiver Männerwelten erzählt viel über deren Lebensgefühl in der Wirklichkeit, über ihre Versagensängste und ihren täglichen Kampf um Liebe und Anerkennung in Politik, Wirtschaft, Kultur oder im Privatleben.


TAZ

„Das ist halt so mein Hobby“

Von Gaby Mayr

Markus Krause zeigt ÄrztInnen wie Kristina Hänel an, die auf ihrer Webseite darüber informieren, dass sie Abtreibungen anbieten. Warum macht er das?

INTERVIEW – AUSZUG

Anonym

„Ich mache das jetzt seit gut drei Jahren und habe, würde ich mal schätzen, 60 bis 70 Anzeigen erstattet.“

TAZ

„In Deutschland gibt es einen weiteren Mann, der Anzeigen nach Paragraf 219a erstattet. […] Hat er Sie inspiriert?“

Anonym

„Das kann man so sagen.“

TAZ

„Nur Menschen mit Gebärmutter können schwanger und deshalb auch ungewollt schwanger werden. Sehen Sie es als Problem, dass Sie als Mann Anzeige erstatten?“

Anonym

„Nein. Die Tatsache, dass ich ein Mann bin und keine Frau, also nicht selber schwanger werden kann, das sehe ich sogar so: Ich kann deshalb, sage ich mal, nicht so voreingenommen sein, sondern objektiv damit umgehen.“

…bis zur Ehe will er „bislang“ übrigens „enthaltsam“ leben 🤢


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