My Monster | News December 2017

‚The Try Guys Get Photoshopped Like Women‘ | ScreenShot Youtube

MEN’S STUDIES MONTHLY

December 2017

English / Deutsch


Russell Simmons by Brett Weinstein [CC BY-SA 2.5], via Wikimedia Commons

Music Mogul Russel Simmons is Accused of Rape by 3 Women New York Times

Mr. Simmons, a powerful gatekeeper in the entertainment and media worlds, damaged careers and self-confidence with his pattern of sexual assault and harassment, the women say.

By Joe Coscarelli and Melena Ryzik

Music Mogul Russel Simmons is Accused of Rape by 3 Women

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Rapper Big Sean [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

Wo die Widerwärtigkeit Norm ist Süddeutsche

Gewalt gegen Frauen ist im Rap inzwischen beinahe ein PR-Tool. Warum gibt es in der Branche trotzdem keine #MeToo-Debatte?

Von Jakob Biazza

„Zum Beispiel Big Sean: 2011 auf einem Konzert in New York festgenommen wegen des Vorwurfs von „third degree sexual assault“. Bei dieser Form von Missbrauch geht es um Penetration (Penis, Zunge, Finger oder andere Gegenstände; vaginal oder anal) und zwar unter Zwang. In den USA stehen darauf bis zu 15 Jahre Haft. Die Frau, nein, das Mädchen, das den Rapper beschuldigte, war damals 17. Die Männer waren zu zweit. Beide bekannten sich lediglich der Freiheitsberaubung für schuldig. Das brachte ihnen einen Deal vor Gericht – und eine Strafe von 750 Dollar.

Zum Beispiel Freddie Gibbs: 2016 vom Vorwurf der Vergewaltigung nach einem Konzert in Wien freigesprochen. Aus Mangel an Beweisen. Die Anklage warf Gibbs vor, er (oder jemand aus seiner Crew) hätten einer jungen Frau K.O.-Tropfen verabreicht.

Zum Beispiel XXXTentacion, bürgerlich Jahseh Dwayne Onfroy: Der Rapper soll 2016 seine schwangere Freundin wiederholt missbraucht, verprügelt, getreten haben. Die Aussagen der Frau, im September dieses Jahres vom Portal pitchfork.com geleakt, lesen sich wie ein Logbuch des Grauens. Onfroy sitzt aktuell im Gefängnis – wegen des Vorwurfs, seine Freundin gezwungen zu haben, ihre Vorwürfe zurückzuziehen.

Zum Beispiel Nelly. Zum Beispiel The Game. Zum Beispiel Kodak Black. Zum Beispiel Chris Brown. Und was man eben noch so findet, wenn man „sexual assault rap“ googelt: wenige Beweise. Viele Mosaiksteine. Ein grauenhaft stimmiges Gesamtbild. Und kein Aufschrei. Kein #MeToo. Nirgends.“

Wo die Widerwärtigkeit Norm ist

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Selma Hayek by Gage Skidmore [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons

Harvey Weinstein is my Monster too New York Times

By Selma Hayek

„Little did I know it would become my turn to say no.

No to opening the door to him at all hours of the night, hotel after hotel, location after location, where he would show up unexpectedly, including one location where I was doing a movie he wasn’t even involved with.

No to me taking a shower with him. No to letting him watch me take a shower. No to letting him give me a massage. No to letting a naked friend of his give me a massage. No to letting him give me oral sex. No to my getting naked with another woman. No, no, no, no, no …

And with every refusal came Harvey’s Machiavellian rage.“

Harvey Weinstein is my Monster too

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Was Salma Hayeks Bericht über das System Weinstein erzählt Frankfurter Allgemeine

Hollywood-Star Salma Hayek spricht nicht nur über die Belästigungen durch Weinstein. Sie zeigt das System auf, mit dem er Rache für Ablehnung nahm.

Von Maria Wiesner

Was Salma Hayeks Bericht über das System Weinstein erzählt

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Wann haben Sie zuletzt einen Mann auf sein sexistisches Verhalten angesprochen? WDR

Martin Sichert Afd

„Da gibts dann halt auch so Diskussionen über, ähm, n Mann der na Frau n Kompliment macht, weil er sagt, was weiß ich, du hast so viel Holz vor der Hütten, und das als positiv empfindet, und die Frau fühlt sich dadurch belästigt und letztlich auf ihre äußeren Merkmale reduziert und die nächste Frau freut sich darüber, dass sie n Kompliment dafür bekommt, dass sie ne große Oberweite hat.“

Wann haben Sie zuletzt einen Mann auf sein sexistisches Verhalten angesprochen?

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Milo Yiannopoulos by NEXTConf from Berlin, Deutschland | Photo by Thomas Fedra [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Die mächtigen Männer schlagen zurück NZZ

Die Tech-Nerds zählen zur Elite. Da liegt es nahe, dass sie sich für besser halten als den Rest der Welt. Zugleich tun sie jedoch so, als würden sie es mit ihrer Überlegenheit nie ganz ernst meinen. Wie reaktionär ist das Silicon Valley wirklich?

Von Adrian Daub

Als sich der Reporter David Lewis vor einiger Zeit für das Lokalmagazin «Stranger» in Seattle unter eine Gruppe geheim tagender Neonazis mischte, stellte er fest, dass «der Standard-Nazi in Seattle ein weisser Mann unter dreissig ist, der entweder in der Tech-Industrie arbeitet oder sich in einer Ausbildung auf die Tech-Industrie vorbereitet». Verblüfft beobachtete Lewis, wie die fesch angezogenen Leute einander ihre App-Ideen erklärten, sich über «Game of Thrones», Tolkien und die Filme Akira Kurosawas austauschten.

Die mächtigen Männer schlagen zurück

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New York Times | Screenshot

How Tough Is It to Change a Culture of Harassment? Ask Women at Ford New York Times

Decades after the company tried to tackle sexual misconduct at two Chicago plants, continued abuse raises questions about the possibility of change.

Bosses and fellow laborers treated them as property or prey. Men crudely commented on their breasts and buttocks; graffiti of penises was carved into tables, spray-painted onto floors and scribbled onto walls. They groped women, pressed against them, simulated sex acts or masturbated in front of them. Supervisors traded better assignments for sex and punished those who refused.

That was a quarter-century ago. Today, women at those plants say they have been subjected to many of the same abuses. And like those who complained before them, they say they were mocked, dismissed, threatened and ostracized. One described being called “snitch bitch,” while another was accused of “raping the company.” Many of the men who they say hounded them kept their jobs.

How Tough Is It to Change a Culture of Harassment? Ask Women at Ford

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Podcast: Was hat sich durch #MeToo geändert? Süddeutsche

Keine Debatte hat in diesem Jahr so hohe Wellen geschlagen wie #MeToo. Im Podcast sprechen die SZ-Autoren Kathleen Hildebrand und Julian Dörr über Motive, Argumente und Folgen der Debatte – und welches Argument sie in der Diskussion nicht mehr hören können.

Mit Kahleen Hildebrand und Julian Dörr

Podcast: Was hat sich durch #MeToo geändert?

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Screenshot ‚The Try Guys Get Photoshopped Like Women‘

The Try Guys Get Photoshopped Like Women Youtube

The Try Guys recreate famously photoshopped pictures of female celebrities in order to better understand the pressure women face.

By Zach Kornfeld, Eugene Lee Yang, Ned Fulmer and Keith Habersberger

The Try Guys Get Photoshopped Like Women


Men’s Studies

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