The Strongest Thing | News November 2017

#4GenderStudies, Antisemitismus, beratung, Call for Action, christoph may, consulting, critical, cry, Fikkefuchs, Fikken, gender, gender studies, geschlechterforschung, hegemoniale männlichkeit, hegemonic masculinity, Jay-Z, kritik, kritisch, kritische männerforschung, lectures, leipzig, man, mann, männer, männerberatung, männerforschung, Männersicht, männlich, männlichkeit, martin eder, Martyrium, masculinity, masculinity studies, men, men’s studies, mensstudies, press, presse, science, talks, toxic masculinity, vorträge, wissenschaft, workshops

„Self-Portrait, Yawning“ by Joseph Ducreux (French – Google Art Project) [Public domain], via Wikimedia Commons

MEN’S STUDIES MONTHLY

November 2017

English / Deutsch


#4GenderStudies, Antisemitismus, beratung, Call for Action, christoph may, consulting, critical, cry, Fikkefuchs, Fikken, gender, gender studies, geschlechterforschung, hegemoniale männlichkeit, hegemonic masculinity, Jay-Z, kritik, kritisch, kritische männerforschung, lectures, leipzig, man, mann, männer, männerberatung, männerforschung, Männersicht, männlich, männlichkeit, martin eder, Martyrium, masculinity, masculinity studies, men, men’s studies, mensstudies, press, presse, science, talks, toxic masculinity, vorträge, wissenschaft, workshops

MartinEder.com

Martyrium Martin Eder

Einzelausstellung in der Galerie EIGEN + ART Leipzig

18. November – 20. Dezember 2017

Auszug aus dem PresseRelease von Leonie Pfennig

„Während im 19. Jahrhundert der Hedonismus den Heroismus ablöst und eine Faszination für den kräftigen und athletischen Körper männliche Aktdarstellungen beherrscht, wird der weibliche Körper zunehmend zum Objekt der Begierde und unterschwelliger sexueller Fantasie. Ohne sich hinter der Legitimation durch eine mythische Figur oder Allegorie zu verstecken, stehen die sexuellen Reize und die sinnliche Weiblichkeit der Körper im Vordergrund.

Der Blick auf den nackten weiblichen Körper ist bis ins 20. Jahrhundert stets ein männlicher. Was 1975 in der Filmtheorie von Laura Mulvey als »male gaze« definiert wurde, ist in der Kunst schon lange vorher angelegt.1 Der »male gaze« macht das Subjekt zum Objekt, den Körper zur Projektionsfläche des (männlichen) Betrachters.

»Die Vorstellung von der Welt ist wie die Welt selbst ein Produkt der Männer, sie beschreiben sie von ihrem Standpunkt aus, den sie mit der absoluten Wahrheit verwechseln« bemerkt Simone de Beauvoir 1949 in ihrem feministischem Standardwerk »Das andere Geschlecht«.2

Man könnte meinen, die männliche Nacktheit hätte ein gefundenes Fressen geboten für die Künstler der Moderne, um den Spieß mit einem Paukenschlag umzudrehen und mit den Regeln zu brechen. Doch das Gegenteil ist der Fall: einige der bahnbrechendsten Werke der modernen Kunst basieren auf nackten Frauenkörpern, Picassos Démoiselles d’Avignon genauso wie Edouard Manets Olympia, Amedeo Modiglianis Nu couchés und Henry Moores Reclining Nude.

»Do women have to be naked to get into the Met. Museum?«, fragen die Guerrilla Girls folglich 1993. Moderne und zeitgenössische männliche Akte sind immer noch spärlich gesät, sieht man von bekannten Beispielen wie den provozierenden Selbstporträts Egon Schieles oder den homoerotischen Fotos Robert Mapplethorpes ab.“

Martyrium

gender, gender studies, hegemoniale männlichkeit, kritische männerforschung, masculinity studies, male studies, männerforschung, men’s studies, mensstudies, toxic masculinity, traditionelle männlichkeit

Der verunsicherte Mann Süddeutsche

Der Film „Fikkefuchs“ zeigt Männer, die nicht mehr mit Frauen umgehen können. Er ist die düstere Vision einer Gesellschaft, die nichts aus der #MeToo-Debatte gelernt hat.

Von Julian Dörr

„Eines der entlarvendsten und vielsagendsten Zitate aus der Sexismus-Debatte der vergangenen Wochen stammt vom US-amerikanischen Schauspieler Andy Dick. Der sagte, nachdem er wegen sexueller Belästigung von einem Filmset geworfen worden war, in einem Interview mit dem Hollywood Reporter: „Ich kenne den Unterschied nicht zwischen sexueller Belästigung und dem Versuch, ein Date zu bekommen.“

Der verunsicherte Mann

Fikken! Fikken! Fikken! Zeit Online

In der Low-Budget-Produktion“Fikkefuchs“ geht es den Hauptfiguren nur um das Eine. Könnte lustig sein, sogar brandaktuell oder provokativ. Leider ist es nur misogyn.

Von Oliver Kaever

„Ist das nun satirische Demaskierung oder eine Maskerade, hinter der sich Dinge sagen lassen, die man sich sonst nicht zu sagen getraut? Das wird immer unklarer im Verlauf von Fikkefuchs. Und das ist eines der vielen Probleme dieses Films, der vorgibt, sich über Bilder von Männlichkeit lustig zu machen, in Wahrheit aber nichts entlarvt, sondern nur bestätigt und verstärkt. An erster Stelle die Hybris des Filmemachers. An zweiter eine rührselige Form männlichen Selbstmitleids angesichts der in den vergangenen Jahrzehnten verlorenen Deutungs- und Deflorationshoheit.“

Fikken! Fikken! Fikken!

gender, gender studies, hegemoniale männlichkeit, kritische männerforschung, masculinity studies, male studies, männerforschung, men’s studies, mensstudies, toxic masculinity, traditionelle männlichkeit

#4GenderStudies, Antisemitismus, beratung, Call for Action, christoph may, consulting, critical, cry, Fikkefuchs, Fikken, gender, gender studies, geschlechterforschung, hegemoniale männlichkeit, hegemonic masculinity, Jay-Z, kritik, kritisch, kritische männerforschung, lectures, leipzig, man, mann, männer, männerberatung, männerforschung, Männersicht, männlich, männlichkeit, martin eder, Martyrium, masculinity, masculinity studies, men, men’s studies, mensstudies, press, presse, science, talks, toxic masculinity, vorträge, wissenschaft, workshops

Moderner Antisemitismus und Männlichkeit

Vortrag und Diskussion mit Kristoff Kerl

14. Dezember 19Uhr

Dr. Kristoff Kerl, Postdoctorcal Fellow, Zvi Yavetz School of Historical Studies an der Tel Aviv University stellt seine Aktuelle Monographie „Männlichkeit und moderner Antisemitismus. Eine Genealogie des Leo Frank-Case, 1860er bis 1920er“ vor. In der anschließenden Diskussion geht es auch um die Aktualität von Männlichkeit und modernem Antisemitismus.

Teilnahme nur nach Anmeldung unter: info@amadeu-antonio-stiftung.de

Amadeu Antonio Stiftung

gender, gender studies, hegemoniale männlichkeit, kritische männerforschung, masculinity studies, male studies, männerforschung, men’s studies, mensstudies, toxic masculinity, traditionelle männlichkeit

#4GenderStudies, Antisemitismus, beratung, Call for Action, christoph may, consulting, critical, cry, Fikkefuchs, Fikken, gender, gender studies, geschlechterforschung, hegemoniale männlichkeit, hegemonic masculinity, Jay-Z, kritik, kritisch, kritische männerforschung, lectures, leipzig, man, mann, männer, männerberatung, männerforschung, Männersicht, männlich, männlichkeit, martin eder, Martyrium, masculinity, masculinity studies, men, men’s studies, mensstudies, press, presse, science, talks, toxic masculinity, vorträge, wissenschaft, workshops

Polish Hamlet – Portrait of Aleksander Wielopolski by Jacek Malczewski [Public domain], via Wikimedia Commons

#4GenderStudies Critical Media Studies

Call for Action

„Aus dem Feld der Gender Studies planen wir am 18.12.2017 eine „konzertierte Aktion“, um in die derzeit öffentlich bzw. medial geführte Debatte um Gender Studies einzugreifen. Anlass sind die derzeit scharf formulierten Angriffe in verschiedenen reichweitenstarken Zeitungen, wie z.B. FAZ, New York Times, oder Neue Zürcher Zeitung.

Es gibt jenseits solcher Beiträge auch sehr gute Berichterstattung und auch seitens der Medien ein produktives Interesse an Infos und Debatte zum Begriff ‚Gender‘ und zu den Gender Studies.

Das Verfassen von Kurzstatements an Zeitungsredaktionen der Tagespresse, Positionierungen auf Homepages, Texte auf Blogs, Twitteraktionen,… von Forschungszentren, Fachgesellschaften und Fachgruppen, Zeitschriftenredaktionen, Netzwerken, aus Konferenzzusammenhängen, Workshops oder auch von Einzelpersonen können daher einen Beitrag dazu leisten, die Wahrnehmung der Gender Studies als Forschung mit gesellschaftlich hoch relevanten Beiträgen für ein demokratisches Zusammenleben zu fördern.

Für Posts in Sozialen Medien könnten wir den Hashtag #4genderstudies nutzen.

Ausgangspunkte für Statements könnten Fragen sein wie:

  • Wozu arbeiten und forschen wir? Inwiefern sind Gender Studies Wissenschaft? Was meint der Gender Begriff in Ihrem/Eurem Feld? Wer hat was (nicht) von unserer Forschung? Und ist das überhaupt eine sinnvolle Frage? Wie kooperiert Ihr / wie kooperieren Sie mit den Gender Studies? Wie ist das international?

  • Darüber hinaus aber auch: Inwiefern werden mit den Angriffen auf die Gender Studies womöglich auch weitere Disziplinen und Felder der Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften adressiert, d.h. welches Verständnis von Wissenschaft artikuliert sich in den Gender Studies und den Phantasien um diese?

Wir freuen uns über eine rege Beteiligung und sind gespannt auf viele Beiträge, Tweets, Einlassungen am 18.12.2017! Gerne dürfen Sie diesen Call for Action weiterleiten, damit Vernetzung und gegenseitige Bezugnahme möglich werden.

Beste Grüße, Tanja Thomas & Miriam Stehling“

#4GenderStudies

gender, gender studies, hegemoniale männlichkeit, kritische männerforschung, masculinity studies, male studies, männerforschung, men’s studies, mensstudies, toxic masculinity, traditionelle männlichkeit

#4GenderStudies, Antisemitismus, beratung, Call for Action, christoph may, consulting, critical, cry, Fikkefuchs, Fikken, gender, gender studies, geschlechterforschung, hegemoniale männlichkeit, hegemonic masculinity, Jay-Z, kritik, kritisch, kritische männerforschung, lectures, leipzig, man, mann, männer, männerberatung, männerforschung, Männersicht, männlich, männlichkeit, martin eder, Martyrium, masculinity, masculinity studies, men, men’s studies, mensstudies, press, presse, science, talks, toxic masculinity, vorträge, wissenschaft, workshops

‚Officieren en andere schutters van wijk XI in Amsterdam, onder leiding van kapitein Geurt Dircksz van Beuningen en luitenant Pieter Martensz Hoeffijser‘ by Jan Tengnagel [Public domain, Public domain or CC0], via Wikimedia Commons

Die Welt aus alter weißer Männersicht Deutschlanfunk

Der alte oder der alternde weiße Mann ist Hauptangriffsziel in der Gender-Debatte. Zu Recht, meint Autor Enno Park: Denn der alte weiße Mann ist ignorant, lässt jede Empathie vermissen und stilisiert sich dann auch noch selbst zum Opfer.

Von Enno Park

„Wir alten weißen Männer sind der Normalfall. Die Gesellschaft macht es uns weiterhin leicht, an die Schalthebel und Fleischtöpfe zu kommen. Für Frauen, Migranten oder Behinderte sieht das völlig anders aus. Was wir ignorieren. Es ist ja nicht unsere Schuld, dass Frauen, Migranten und Behinderte keine alten weißen Männer sind. Es ist wirklich bemerkenswert, wir sehr wir auf dem Sockel unserer Privilegien hocken und niemandem wirklich zuhören, außer anderen alten weißen Männern.“

Die Welt aus alter weißer Männersicht

gender, gender studies, hegemoniale männlichkeit, kritische männerforschung, masculinity studies, male studies, männerforschung, men’s studies, mensstudies, toxic masculinity, traditionelle männlichkeit

#4GenderStudies, Antisemitismus, beratung, Call for Action, christoph may, consulting, critical, cry, Fikkefuchs, Fikken, gender, gender studies, geschlechterforschung, hegemoniale männlichkeit, hegemonic masculinity, Jay-Z, kritik, kritisch, kritische männerforschung, lectures, leipzig, man, mann, männer, männerberatung, männerforschung, Männersicht, männlich, männlichkeit, martin eder, Martyrium, masculinity, masculinity studies, men, men’s studies, mensstudies, press, presse, science, talks, toxic masculinity, vorträge, wissenschaft, workshops

„The strongest thing a man can do is cry“ New York Times

Jay-Z said in a discussion with Dean Baquet, the executive editor of @nytimes.

Recently, the 2 sat down for a discussion on topics that ranged from marriage to O.J. Simpson, the subject of a song from the rapper’s latest album, “4:44.”

„And the idea of the hook — „never seen it comin‘ down my eyes, but I gotta make the song cry.“ It tells you right there what I was, I was hiding. The strongest thing a man can do is cry. To expose your feelings, to be vulnerable in front of the world. That’s real strength. You know, you feel like you gotta be this guarded person. That’s not real. It’s fake.“

„The strongest thing a man can do is cry“


Men’s Studies

gender, gender studies, hegemoniale männlichkeit, kritische männerforschung, masculinity studies, male studies, männerforschung, men’s studies, mensstudies, toxic masculinity, traditionelle männlichkeit